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Presse

Biographie 

Kurz und knapp

1972
Veröffentlichung in einem niederbayerischen Kreißsaal.

1982 - 1992
Stufe I zum Kabarett-Diplom: Übertritt an ein bayerisches Gymnasium.
Erster bis zehnter Titel im Tennisclub und Rückzug aus dem Wettkampfsport.
Stufe II zum Kabarett-Diplom: Bayerische Hochschulreife.

1995
Stufe III zum Kabarett-Diplom: Erfolgreicher Abschluß der Ausbildung zum Bankkaufmann. Sofortiger Abschied vom Finanzgewerbe. Selbsterfahrungsphase als Tennistrainer.

1996
Erste lausige Versuche als Kabarettist. Erste Kleinkunstpreise.

1997
Erste große Tournee von München bis Hamburg.
Engagements bei so ziemlich allen privaten und öffentlichen TV-Sendern.

1998
Die CD "Hämokratie" erscheint bei Zampano/BMG.
Fortsetzung der Tour mit Ausdehnung auf das befreundete Ausland (England, Italien, Hessen). Auftritte u.a. bei "7 Tage - 7 Köpfe" (RTL), in der "Harald-Schmidt-Show" (Sat 1), im "Quatsch Comedy Club" (Pro 7).

1999
Mega-Tour mit 170 Auftritten und Teileroberung Österreichs, Schweiz, Franken. Regelmäßiger Gast bei "7 Tage 7 Köpfe". Nebenbei Sportkolumnist.

2000
Definitiv letzte Tour mit dem Debütprogramm "Hämokratie" und aufgrund der hohen Nachfrage viele Wiederholungsauftritte. Kein Urlaub. Viel Fernsehen, erhöhter Bahncardgebrauch. Allein zwischen Ende Januar und Ende April 85 Auftritte.

2001
Der zweite große Wurf: "Autark". Weitere Monstertour durch das deutschsprachige Land.
Zweite CD "Autark".
Das neue Programm schlägt so gut ein, daß sich Django Asül wieder vermehrt dem Tennissport zuwendet.

2002
Große Tournee in der westlichen Zivilisation.
"Autark" wird vom Bayerischen Fernsehen gesendet - DVD "Autark" live im Circus Krone München erscheint.
Als Sportkolumnist für "kicker sportmagazin" und "Abendzeitung" (München) aktiv. Regelmäßige Radiokolumne auf "Antenne Bayern". Als Tennisspieler Aufstieg in die 2.Bundesliga bei den herren 30 mit dem TC Ausstellungspark München.

2003
Definitiv letzte Tournee mit "Autark".
Verstärkte Aktivitäten im Sportmedienbereich sowie bei "Antenne Bayern"

2004
Der dritte große Wurf: "Hardliner". Viel Tournee in der Freizeit.
CD "Hardliner" kommt auf den Markt.
Sondereinsatz für das ZDF mit "Nachgetreten" während der Fußball-EM. Erste Schritte ins frustrierende Golf-Metier. Zusätzlich noch Kolumnist bei der Passauer Neuen Presse. Erster Kampf gegen drohendes Übergewicht und Positionierung als Berater des DFB in der Trainerfindungskommission (TFK).

2005
Django Asül löst Tiger Woods als Golfer des Jahrhunderts ab. Niemand weiß, welche Kriterien dem zugrunde liegen. Seine Heimatgemeinde ernennt ihn zum Ehrenbürger auf Bewährung. Außerdem wird er offiziell Botschafter Niederbayerns.

2006
Erneuerter Einsatz in der Trainerfindungskommission, nachdem bei der WM in drei Gruppenspielen kein Tor gelang, obwohl alle deutschen Feldspieler eingebürgerte Ausländer mit befristeter Aufenthaltserlaubnis im gegnerischen Strafraum sind.
Weil der DFB-Trainerstab aus lauter Frust eine weitere Co-Trainerstelle ausschreibt, übernimmt Django Asül das Amt und damit auch sich selbst.

2007 
Legendärer Auftritt als Fastenredner beim Starkbieranstich auf dem Münchner Nockherberg.
Nach dem kläglichen Scheitern als DFB-Trainer droht Django Asül der Allgemeinheit mit dem vierten Soloprogramm und der Rückgabe seines türkischen Passes, falls die Türkei in die EU aufgenommen wird.

2008
3-Jahres-Vertrag als Festredner beim traditionellen Maibockanstich im Hofbräuhaus.
Erfolgreicher Rückzug aus dem Golfsport.
Die daraus entstandene Lücke wird souverän mit exzessivem Nichtstun gefüllt. Aus kreativem Überdruck heraus entsteht das vierte Soloprogramm "Fragil". Große Auftakttournee.

2009
Ausgedehnte Tournee. CD "Fragil" erscheint bei Sony Music.
Augenzeuge beim heroischen 0:4 des FC Bayern München in der Champions League gegen eine bunt zusammengewürfelte Stadtauswahl aus Barcelona. Comeback als Tennisspieler im Herren 30-Team des TC Hengersberg (Bilanz: 3 Einsätze/ 3 Siege).

2010
Noch ausgedehntere Tournee.
Augenzeuge beim heroischen 0:2 des FC Bayern München im Champions League Finale gegen eine italienerfreie Stadtauswahl von Mailand. Feste Größe im Herren 30-Team des TC Hengersberg (Bilanz: 7 Einsätze/ 7 Siege).
Kolumnist auf stern.de

2011   
Neuerlicher 3-Jahres-Vertrag als Festredner beim traditionellen Maibockanstich im Hofbräuhaus.
Erfolgreiches Verweigern jeglicher Buchveröffentlichungen und Castingshows. Erfolgreiches Heraushalten aus der Diskussion, ob Sarrazin Ausländerbeauftragter werden soll. Sinnvolle Dauerbeschäftigung auf Bühnen und Tennisplätzen.

 

En Détail

Geboren wird er an einem schönen Mittwoch im Frühjahr 1972 in Niederbayern.
Bezeichnenderweise wird das Krankenhaus relativ bald nach seiner Geburt geschlossen. Seine ersten vier Lebensjahre wohnt er gegenüber vom Friedhof, worauf sein fröhliches Gemüt zurückzuführen ist. Von klein auf verinnerlicht er das Niederbayerntum mit seiner ganzen Denk- und Handlungsweise. Dank fürsorglicher Eltern, Nachbarn und fester sozialer Strukturen erlebt er das, was man eine glückliche Kindheit nennt. Das ist auch die Grundlage dafür, daß er es sich bis heute nicht vorstellen kann, aus diesem kleinen Ort wegzuziehen. Die Grundschule meistert er mit Leichtigkeit. Der erste Bruch kommt mit dem Wechsel ans Gymnasium in der Kreisstadt. Die Anonymität einer großen Schule drückt ihn schon auf´s Gemüt, zumal er sich erstmals im Leben anstrengen muß, um vernünftige Zensuren heimzubringen. In der Freizeit ist er im örtlichen Fußballverein gut aufgehoben, bis er aufgrund von kleineren Verletzungen und des damit verbundenen Leistungsabfalls die Lust verliert und beim Tennis landet. Nach stundenlangen autodidaktischen Einheiten an der Ballwand erreicht er in den Folgejahren beachtliche Ergebnisse. Die Gymnasialzeit übersteht er problemlos und ohne Euphorie. Nebenbei jobbt er in einem Sportgeschäft, wo er vorwiegend Tennisschläger bespannt.

Mit 16 arbeitet er in den Ferien in einer metallverarbeitenden Fabrik, was zu der Erkenntnis führt: Arbeit ist auch nicht das wahre. Das Abitur wird durchschnittlich absolviert. Von gesundem Pragmatismus geleitet beginnt er eine Banklehre und kommt langsam, aber sicher in die Bredouille: Die Ausbildung ist gut, doch er merkt, daß er nicht über Jahre hinweg jeden Tag die beste Zeit der Woche an einem Ort festhängen will. Sein ehemaliger Lehrer (Leistungskurs Wirtschaft) sagt ihm bei einem zufälligen Treffen: "Ich weiß zwar nicht was, aber du wirst noch ganz was anderes machen!" In jenem Moment ist er sich nicht der Bedeutung dieser Worte bewußt. Als sich die Azubi-Phase dem Ende nähert, kommen zu den Motivationsproblemen auch psychosomatische Störungen hinzu. Der Magen streikt, die Haut schlägt aus, nichts ist, wie es sein soll. Zu dieser Zeit macht er mehr oder weniger frustriert einen Kurztrip nach Berlin, wo er zufällig in einem Kabarett-Theater Matthias Beltz sieht. Dieser Abend wird zum Schlüsselerlebnis. Gut ein Jahr später unternimmt er erste Live-Versuche ohne jedwede fachliche Unterstützung. Im Herbst´96 wagt er sich nach München, wo sich einzig das Fraunhofer-Theater für ihn interessiert. In den Folgewochen sorgt er für Aufsehen bei Kabarett-Nachwuchswettbewerben. Einige Kleinkunstbühnen engagieren ihn. Das Frühjahr´97 ist von positiven Entwicklungen gekennzeichnet.

In dieser Zeit kommt er zufällig mit Sol de Sully zusammen, der als DER Kabarett-Manager bekannt und bewährt ist. Auf Anhieb stimmt die Chemie, und eine bis heute anhaltende, nicht nur arbeitsbezogene Verbindung zur Familie de Sully entsteht.

Harald Schmidt und Rudi Carrell werden aufmerksam auf den mittlerweile gut betreuten Newcomer, während er in München binnen kürzester Zeit zum Geheimtip wird. In der Folgezeit landet er einen Volltreffer nach dem anderen und zwangsläufig in Sendungen wie "Quatsch Comedy Club"(PRO7), "Harald-Schmidt-Show" (SAT1) und immer häufiger bei Rudi Carrells "7 Tage 7 Köpfe".

Und weil TV und Tournee noch nicht genug sind, begibt er sich auch noch ins Internet...